Freitag, 25. März 2011

Montechristo und Tikal

huhu :) thomas hat ganz fleissig was geschrieben. ich muss bis morgen meine hausarbeit zu ende schreiben, deswegen veröffentliche ich einfach das, was er geschrieben hat :)
tut mir wirklich sehr leid, dass es diesmal so wenig bilder gibt, aber ich bin hier wirklich stark im stress: jeden tag schule, unterrichten, vorbereiten, hausarbeit schreiben, und am wochenende immer ausflüge, um nochmal was vom land (und den nachbarländern) zu sehen... seid nicht traurig!!! ich bin freitag wieder zu hause und kann euch dann viele photos zeigen!!!!
liebe grüsse, nita :))) und nun thomas' bericht:

Da sind wir wieder! Und es gibt viiieeeeeeeel zu erzählen! Also macht euch auf was gefasst.

Am Samstag Morgen sind wir zusammen mit ganz vielen anderen Lehrern von San Salvador in Richtung Montecristo losgefahren, einem Nationnalpark im Nordwesten. Über holprige Pisten sind wir in einer Kolonne bis auf ca. 1800 Meter Höhe gefahren, wobei der Wald von anfänglich tropisch immer "deutscher" wurde, mit Nadelbäumen und so. Oben angekommen, haben wir die Zelte aufgebaut und uns ein bisschen gesonnt und entspannt. Gegen Nachmittag gings dann nochmal zu einer kleinen Wanderung los, die vom Campingplatz aus vllt. 1h dauerte. Teil des Weges war eine über einem trockenen Fluss verlegte Hängebrücke, die sehr wackelig war. Anschließend erreichten wir einen schönen Aussichtspunkt, von dem aus man den Park und die umliegenden, großen Täler überblicken konnte.

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Die nächste Station war eine kleine Senke, in der unendlich viele Blumen dieser Art wachsen:

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Nach einem kleinen Besuch in einem botanischen Garten (u.a. mit einem Strauch, dessen Blüten auf den Blättern wachsen!!) war die Wanderung offiziell beendet, aber wir beide sind noch ein bisschen auf "Gürteltierjagd" gegangen, sogar mit Erfolg: wir waren die ganze Zeit in der Nähe von mind. zwei Gürteltieren, aber die waren ganz tief im Dickicht versteckt. Aber durch Geduld haben wir sie dann doch noch zu Gesicht bekommen.

Weiteres Highlight: eine kleine Raupe, die an sich schon sehr schön ist, aber außerdem noch zwei grellorange "Hörner" aufbläst, wenn man sie belästigt (z.B. durch leichten Druck mit einem Stöckchen). Coole Sache!

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Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück auf eine größere Wanderung gegangen, um insgesamt 600 Höhenmeter im schönsten Nebelwald zu überwinden. Der Weg war richtig schön, total urig und das Wetter passenderweise extrem trüb und feucht, aber ohne richtigen Regen. Unterwegs ist übrigens ein Baum umgefallen, gerade nachdem die letzten unserer Gruppe ihn passiert haben. Wir waren selbstverständlich ganz vorne und haben es nur laut krachen hören, v.a. also nicht gesehen...

Nach vllt. 3 Stunden sind wir dann auf dem Gipfel angekommen, der das Dreiländereck Honduras-El Salvador-Guatemala darstellt. Demnach waren wir also auch schon in Honduras :) Ansonsten gabs nicht viel zu sehen wegen der vielen Wolken um uns herum.

Auf dem Weg sind wir beide dann größtenteils alleine gegangen, weil der Rest zu langsam war, was uns aber die Möglichkeit gegeben hat, ein weiteres Gürteltier zu beobachten, und zwar mit bester Sicht, und das auch noch für ganz lange Zeit. Wir sind ganz oft auf ca. zwei Meter Entfernung an es herangekommen :)

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Am Nachmittag sind wir dann von der nächsten Stadt, Metapán, mit dem Bus zur Grenze nach Guatemala gefahren und von dort aus gleich noch ein bisschen weiter ins Land hinein, nach Chiquimula. Nicht sehr schön, der Ort, aber recht günstig :) Dort haben wir uns schnell die Weiterfahrt nach Flores für den nächsten Tag organisiert, wo wir am frühen Montagnachmittag ankamen. Die kleine und eigentlich sehr schöne, aber auch extrem touristische Stadt liegt an einem sehr schönen See, bzw. die Stadt selbst ist sogar eine Insel. Nachdem wir ein Hostal gefunden haben, sind wir los und haben nach einem Touranbieter gesucht, der unsere gewünschte Dreitagestour durch den Dschungel nach Tikal organisieren kann. Vor Anbietern wimmelt es nur so, und wegen des starken Konkurrenzdrucks unterscheiden sich die Angebote kaum, daher haben wir einfach den genommen, der uns am sympathischsten war und gleichzeitig auch noch das billigste Angebot akzeptiert hat :)

Am Dienstag ging's dann also los, gemeinsam mit einer Schweizerin (Corinna), von der wir im Laufe der Tage in die Untiefen des Chwyzer Dütsch eingeführt wurden. In einem kleinen Dorf namens "Cruce de dos Aguas" trafen wir unseren Guide Cristobal 1, einen indigenen Bewohner dieses Dorfes (in Guatemala gibt es generell noch sehr viele Maya-Abkömmlinge, während früher in El Salvador von den einfallenden Europäern dafür gesorgt wurde, dass sie dort nicht mehr existieren...). Mit dem "Hilfsguide" Aurelio, der die beiden Pferde, die das Gepäck und das Wasser und so transportiert haben, geführt hat und unser 5-Sterne-Koch war, hat er sich auch nur auf Quekchí-Maya unterhalten hat. Das ist eine Sprache!!! Müsst ihr euch mal anhören... Klingt total anders als alle anderen Sprachen, ganz kehlig, und voller Klicklaute und vor allem mit ganz betonten Pausen als Sprachelement. Machen wir dann mal vor ;) Auf jeden Fall waren die beiden Guides sehr lustig und sehr nett, sie haben eine total herzliche und ansteckende Art zu lachen, und wir waren rundum zufrieden mit ihnen. Cristobal weiß einfach alles über den Wald und die Pflanzen und Tiere, er erkennt Tiere nur an einem eine halbe Sekunde hörbaren Rascheln, interpretiert die Aussagen von Vogelrufen etc. Andererseits war er nur ein Jahr in der Schule und hat uns im Zuge einer Unterhaltung über das Erdbeben in Japan gefragt, ob das denn ein Nachbarland von Deutschland ist.

Nun aber zur Wanderung. In den ersten Stunden war der Wald extrem trocken und fast europäisch, gar nicht wie erwartet, aber dennoch ist es natürlicher Wald gewesen. An Tierwelt war das erste, was uns auffiel, der "Alarma de la selva" (selva = Urwald), eine elsterähnliche Vogelart, die bei allem, was ihr so ungewöhnliches oder gefährliches auffällt (wozu wir zählen), ein enormes Geschrei produziert, sodass alle Tiere vor uns gewarnt waren. Weiterhin gab es schon ziemlich schnell Affen zu sehen!! Zwar in einiger Entfernung, aber so ein paar Spinnenaffen sind doch schon mal was! Nach einer halben Stunde haben wir auch noch Brüllaffen gesehen, die auf einem Baum liegend ihre Siesta gehalten haben. Im Laufe der nächsten Tage haben wir sicher mehr als 15 mal Affengruppen gesehen, und es war jedes mal ein Riesenhighlight; Affen sind einfach cool! Wie die mit einem interagieren, das ist schon Wahnsinn. Sobald sie einen sehen, machen einige der Gruppe Radau, indem sie wie wild an Ästen reißen und rascheln, meistens gesellen sich dann noch ein paar andere dazu und gucken einen an und beobachten genau, was man macht. Wenn man sich dann bewegt, gucken sie, wohin, und einmal haben wir uns einfach gedacht, wir rascheln mal zurück, indem wir an dünnen Bäumchen rütteln. Da waren sie erstmal erstaunt!! Aber nach ein paar mal Rütteln haben sie schon erkannt, dass auf ein rascheln von ihnen eins von unserem Baum kommt, und dann war es ihnen wohl zu langweilig und sie haben sich wieder dem Fressen gewidmet. Manchmal haben wir sogar Babyaffen gesehen, die auf dem Rücken der Eltern transportiert wurden. Und je länger wir gegangen sind, desto omnipräsenter war das Brüllen der Brüllaffen. Das waren schon echt coole Erfahrungen!

Weiterhin haben wir gelegentlich mit dem Quetzal (heiliger Vogel der Maya, Nationalvogel von Guatemala) gesehen, Kolibris, Papageien oder Wellensittiche oder Loris, eine Vogelspinne (in Tikal), eine Korallenschlange (es gibt eine Natter (ungiftig) und eine Otter (giftig), die fast gleich aussehen; Cristobal meinte, diese wäre giftig!), eine winzige braune Schlange, Tukane (!), Glühwürmchen, dann noch solche Vögel, die solche hängenden Nester bauen

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und Fledermäuse. Das besondere an den Fledermäusen: Millionen von ihnen wohnen in einer Höhle in der Nähe unseres ersten Übernachtungsortes (eine Parkwächterstation oder so). Und abends, kurz nach Sonnenuntergang, wenn der Himmel noch nicht ganz dunkel ist, fliegen die alle auf einmal nach draußen! Besser als in jedem Film, nur ohne das erwartete Geschrei. Man hat nur die Flügelschläge von unglaublich vielen Tieren hören können. Sehr beeindruckend!

Im Anschluss, nach einem köstlichen Abendessen, haben wir uns den wolken- und mondlosen Sternenhimmel angeguckt, ganz ohne Smog und Lichtverschmutzung. Wir drei Touris hatten so etwas noch nicht gesehen. Das kann man sich nicht vorstellen, wenn man es nicht gesehen hat! SO viele Sterne, so eine deutlich erkennbare Milchstraße!

Am nächsten Morgen sind wir noch schnell vor dem Frühstück zu einem Aussichtspunkt gegangen und haben von oben betrachtet, wie der Urwald langsam angestrahlt wird und zum Leben erwacht. Wiederum sehr schön und schon lange ein Traum von Thomas.

In den nächsten Tagen kamen wir durch immer wieder andere Vegetationszonen, angefangen beim "europäischen", trockenen Wald, über Gebiete, die bei Regenzeit überschwemmt werden und eher aus Palmen und Mangroven-artigen Bäumen bestehen, über Gebiete, die mit riesigen Bäumen und ebenfalls mit Palmen bewachsen sind, bis hin zum wie Bilderbuch-Urwald aussehenden Wald. Wobei man sagen muss, dass es in jeder Zone trocken war. Der Bewuchs hängt hier mehr davon ab, ob es unter oder über dem Überschwemmungsgebiet liegt, und vom Abstand zum nächsten Fluss. Und trotz Trockenzeit gab es überall Moskitos und Bremsen, aber schlimm war das nicht. Soo viele waren es dann doch nicht. Dafür hat gefühlt jede Pflanze Stacheln, mal lang und dünn und nadelartig, mal kurz und dick oder kurz und gekrümmt, mal groß und dick und mit Ameisen drin. Also man muss schon aufpassen, was man anfasst oder was in Kopfhöhe an einem vorbeikommt.

An diesem Tag haben wir uns noch die Maya-Tempelanlage "El Zotz" angesehen, die aus drei Tempeln besteht. Auf dem Tempel "El Diablo" haben wir ein kurzes Päuschen gemacht und schon am Horizont den "Templo IV" in Tikal gesehen! Früher haben sich die Leute auch Signale von der einen Tempelstadt zu der anderen geschickt, indem sie Flaggen hissten. Bei mehr als 30km Entfernung sicher die schnellste Kommunikationsmöglichkeit zu der Zeit.
Auf dem Tempelgelände hat uns Cristobal noch einen Maya-Tanz in Originaltracht vorgeführt. Wir haben davon auch ein Video :)

Der zweite Übernachtungsplatz war einfach eine freie Fläche im Wald, unter Bäumen mit zufällig ganz vielen Affen drauf :) Wie immer gab es sehr leckeres Essen von Aurelio serviert, nicht nur zum Abendbrot, sondern wiederum auch zum Frühstück.

Am nächsten Tag stand wieder eine fünfstündige Wanderung an, mit dem Ziel Tikal! Zwischendrin hat Cristobal mal wieder den Ruf eines Vogels analysiert, den des Mot-Mots. Klingt eigentlich wie ein Kuckuck, und wir kannten den auch schon. Für uns klang der Ruf wie immer, aber er konnte daraus schließen, dass der Vogel Leute gesehen hat. Und weil der Vogel relativ weit weg war, mussten das andere sein! Wir haben das erst nicht ernst genommen, aber nach weiteren 10 Minuten Wanderung lagen immer wieder hier und da frisch abgeschnittene Blätter am Boden! Ab dann war Cristobal sehr ruhig und ist auch ein bisschen schneller gegangen. Man kann ja nie wissen, wer das ist! Und so mitten im Urwald will man ja auch nicht den falschen begegnen. Nach einer Stunde oder so bog die Spur aber in eine andere Richtung, und wir waren wieder beruhigt.

Gegen Mittag kamen wir schließlich in Tikal an. Thomas hat sich schon immer gewünscht, das mal zu sehen, Und es lohnt sich! Umgeben von Urwald und auch noch großzügig davon durchzogen, sprießen überall gut erhaltene, riesige Tempelpyramiden hoch, viel größer, als man es erwarten würde. Auch Wir drei waren total beeindruckt und begeistert! Und auf viele der Pyramiden oder Tempel oder Podeste darf man heraufklettern. Also, an sich kommt diese Anlage echt an Macchu Pichu heran! Nur mit dem Vorteil, dass hier cooler Wald existiert, in dem auch noch an Menschen gewöhnte, aber wilde Affen leben. Das ganze hat echt einen ganz besonderen Charakter. Und noch dazu war es relativ leer, wir waren fast immer allein. Auf unserer Route (3-Tages-Tour) kommen jedes Jahr nur etwa 100 bis 200 Touristen pro Jahr, und dann oft in größeren Gruppen! Viele Leute fahren zwar direkt dorthin, also ohne Wander-Camping-Tour nach Tikal, aber offenbar auch nicht soo viele.

An dieser Stelle noch ein paar Stichpunkte für unser Tagebuch an rekapituliertem Urwald-Wissen:
- Wasser (1/2 Liter) aus bestimmten Lianen (andere: giftig), Farben aus Bäumen (alle Farben
herstellbar, aber erst nachdem das Holz oder die Rinde gekocht wurde, außer rot: Holz wird an
Luft durch Oxidation direkt rot(siehe Holzstück))
- viele Früchte gesammelt, z.T. sehr lecker (z.B. die Frucht des Chicle-Baums (Baum zur
Gummierzeugung verwendet; Frucht schmeckt wie Feige, sehr süß und lecker); , Nuss-artige Dinge
- Baum, der sich im Sonnenlicht pellt (auch noch rot!), daher hat er folgende Namen: "Arbol de
las turistas" und "Arbol del pobre gringo" (also Touristenbaum bzw. Baum des armen Gringos (der
es sich nicht leisten kann, Sonnencreme zu kaufen)
- fast jeder Baum ist entweder giftig oder Medizin (gegen dicke Lymphknoten, Fieber, Malaria (!),
Schwellungen, Reibestellen, Stiche, Verdauungsprobleme, Erbrechen,..., und auch Antiserum gegen
Schlangengifte)
- Tee aus Blättern, die Nelken-artig riechen und gut für die Verdauung sein sollen
- bei Verbrennung Weihrauch-artig riechende Pilze (abends huldigt man damit dem Sonnengott)
- Jaguar jagt nur bei Regen (Tiere verstecken sich und sind leicht zu finden) und/oder Nacht


Am Donnerstag abend sind wir dann gleich mit einem Direktbus nach Antigua gefahren, was eher im Süden von Guatemala liegt. Auf der Fahrt konnten wir schlafen und nebenbei Zeit sparen :) Die Stadt ist schön, ganz in kolonialem Stil erbaut und mit dem Blick auf einen nahen, wunderschön geformten Vulkan namens "Agua" gesegnet, und auch sehr touristisch. Am Freitag Nachmittag haben wir auch schon die erste Tour gemacht, die uns zum Vulkan Pacaya geführt hat. Nachdem uns der Fahrer beinahe um unser Park-Eintrittsgeld betrogen hätte, sind wir dann zu einem Lavafeld gestiegen. Der Vulkan ist erst vor ca. 10 Monaten ausgebrochen, und so ein frisches Feld sieht schon irre aus! Und das beeindruckende: An einigen Stellen sind kleine Höhlen entstanden, aus denen heiße Luft strömt. Eine davon ist nicht begehbar, und wenn man ein Stück Holz hineinwirft, dann beginnt es nach einer gewissen Zeit von selbst zu brennen. Die Temperatur muss also noch über 400°C oder so liegen! Eine andere Höhle war begehbar, und hat sich komplett wie eine Sauna angefühlt und sogar so gerochen. Und man kann darin Marshmellows rösten, was wir auch gemacht haben :) Leckere Sache!

Eigentlich sollte man von oben den Ausblick und den Sonnenuntergang genießen, was aber bei uns wegen einer dichten Bewölkung nicht möglich war. Naja, was soll man machen.

Zwischendurch haben wir uns nett mit einer lustigen Gruppe von Israelis unterhalten und ein paar Worte Hebräisch gelernt ;) Der Abstieg war übrigens auch ein Erlebnis. Schon fast im Dunkeln ging es den steilen und staubigen Berg hinunter, was man prima zum "Staub-Surfen" umwandeln kann. Uns hat das auf jeden Fall Spaß gemacht.

Am Samstag haben wir noch einen Ausflug zum See "Lago Atitlán" gemacht, der berühmt für seine prächtige Lage mitten zwischen hohen Bergen und Vulkanen ist. Auch an diesem Tag war die Sicht sehr trüb, aber man konnte schon erkennen, dass der See den Ruf zu recht hat!
Wir haben den Tag eigentlich am Strand der Stadt Panajachel verbracht. Allerdings gibt es zwei Strände: einen für Touristen, der unerträglich ist, weil man alle 5 Sekunden angesprochen wird, ob man nicht irgendwelchen Tand für "einen Spezialpreis" kaufen möchte, und einen anderen für die Einheimischen, an den wir uns zurückgezogen haben. Und dort war es unglaublich entspannt! Das hatte was von einem ruhigen Volksfest, mit öffentlichen Spielen, kleinen Ständchen, und eben auch Ruhe. Man fühlt sich zwar ein bisschen wie ein Fremdkörper, aber es hat sich keiner der Leute dort anmerken lassen, dass wir stören oder so. Also haben wir da einen ruhigen Tag verbracht, mit lesen und Mango-essen und schlafen und so weiter.

Am Sonntag sind wir über Guatemala City zurück nach San Salvador zu unserer Gastfamilie gefahren. Guatemala City soll extrem unsicher sein, weswegen wir auch nicht die 2 oder 3 Wartestunden zum Herumlaufen genutzt haben (die Busagentur lag auch etwas außerhalb), sondern eben in der Agentur gewartet haben. Corinna hatte uns erzählt, dass sie dort ausgeraubt wurde, und man hört, dass der Preis für einen Auftragsmord in der Stadt bei 30 bis 40 Quetzales liegt (10 Quetzales = 1€)!! Die Einheimischen trauen sich auch kaum auf die Straße, und Touristen erst recht nicht.

Kommentare:

  1. danke,danke, danke, ich bin sprachlos, überwältigt, vielleicht sollte Thomas doch Reisetagebücherautor werden? Ich wäre der erste Fan.

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  2. Barbara und Wolfgang31. März 2011 um 13:39

    Kinder, was habt Ihr alles erlebt! Eigentlich dürfen wir das alles gar nicht lesen, denn es manipuliert unsere eigenen Reisepläne ... Also, wir müssen auch mal nach Süd- oder Mittelamerika und werden Euch dann als Routenplaner engagieren! Nun kommt aber erst mal heil nach Haus!

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